Worte der Trauer

Worte der Trauer

Immer enger, leise, leise
ziehen sich die Lebenskreise,
schwindet hin, was prahlt und prunkt,
schwindet Hoffen, Hassen, Lieben
und ist nichts in Sicht geblieben
als der letzte dunkle Punkt.
Theodor Fontane

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. Jean Paul (1763-1825), deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben. Nikolaus Lenau

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus …
Joseph von Eichendorff

Wenn uns etwas fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängern,
so ist viel von uns selbst fortgenommen.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen! Konfuzius

Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen. Franz Grillparzer (1791-1872)

Die Menschen haben eine Seele, die noch lebt,
nachdem der Körper zu Erde geworden ist;
sie steigt durch die klare Luft empor,
hinauf zu all den glänzenden Sternen.
Hans Christian Andersen

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

"Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und fällt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.
Hiob 14,1 f.

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses Blatt allein
war ein Teil von unserem Leben,
drum wird dies eine Blatt
allein uns immer wieder fehlen.
Verfasser unbekannt

Leben kommt und es vergeht -
Gottes Wahrheit nur besteht.
Gesegnet wer in stillen Stunden,
seinen Weg zu Gott gefunden.
Verfasser unbekannt

Wir bleiben nicht ewig unter den Sternen,
und unser Erdenleben ist nur eine ganz kleine Strecke
auf der Bahn unserer Existenz.
Matthias Claudius

Letzte Worte

Geliebte, wenn mein Geist geschieden,
So weint mir keine Träne nach;
Denn, wo ich weile, dort ist Frieden,
Dort leuchtet mir ein ew'ger Tag!

Wo aller Erdengram verschwunden,
Soll euer Bild mir nicht vergehn,
Und Linderung für eure Wunden,
Für euren Schmerz will ich erflehn.

Weht nächtlich seine Seraphsflügel
Der Friede übers Weltenreich,
So denkt nicht mehr an meinen Hügel,
Denn von den Sternen grüß ich euch!"
Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

Die Zeit heilt nicht alle Wunden,
sie lehrt uns nur mit dem
Unbegreiflichen zu leben.
Verfasser unbekannt

Ihr glücklichen Augen,
Was je ihr gesehen,
Es sei wie es wolle,
Es ar doch so schön!
Johann Wolfgang von Goethe

Ex deo nascimur,
in christo morimur,
per spiritum sanctum reviviscimus.

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